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Föderalismus

22. Oktober 2011 in Bildungswissenschaft

Mit dem Föderalismus beschäftigt sich der Studienbrief in den Kursteilen 1, 4, 5, 6 und 7.

Kursteil 1 beschäftigt sich mit Strukturen und Strukturproblemen des allgemeinen Bildungssystems.
Kursteil 4 beschäftigt sich mit Strukturen und Strukturproblemen des Berufsbildungssystems.
Kursteil 5 beschäftigt sich mit Strukturen beruflicher Weiterbildung.
Kursteil 6 beschäftigt sich mit Berufsbildungspolitik und
Kursteil 7 schließlich beschäftigt sich mit dem Berufsbildungsrecht.

Wenn sich das Thema Föderalismus scheinbar in diesen Studienbriefen wiederholt, dann muss einerseits die jeweils unterschiedliche Perspektive berücksichtigt werden, die andererseits auch verschiedene Aspekte des Föderalismus betrachtet.

Um das Augenmerk auf das übergreifende Thema Föderalismus zu lenken, greift der vom Lehrgebiet für die Bearbeitung zur Verfügung gestellte Begleittext die jeweils relevanten Abschnitte heraus.

Einflussmöglichkeiten des Bundes und Kompetenzen der Länder und Kommunen

  • Kulturhoheit der Länder
  • Staatliche Schulaufsicht
  • Verstaatlichung des Schulwesens
  • Chancengleichheit

    Artikel 3 (3) GG

  • Koordination der Schulpolitik
  • Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK)
  • Kompetenzen der Länder und Gemeinden

Mitwirkung durch die Beteiligung im Bereich der Bildungsplanung

  • 1969 bis 2006: BLK
  • Aufgaben im Bereich der Bildungsplanung
  • Föderalismusreform Artikel 91 b GG
    Regelungen zur Weiterbildung, gesetzliche Zuständigkeit

 

    Bundesregelingen

  • Grundgesetz
  • Berufsbildungsgesetz (BBiG) – Bundesgesetz
  • Bundesausbildungs-Förderungsgesetz (BaföG)
    Landesgesetze

  • Landesverfassungen
  • Schul- bzw. Fachschulgesetze
  • Berufsschule = Teilzeitberufsschule = schulischer Teil des dualen Systems
  • Hochschulgesetze
  • Biodungsurlaubsgesetze
    Verfassungsrechtliche Grundlagen und politische Rahmenbedingungen der Berufspolitik in Deutschland

  • Verfassungsrechtliche Grundlagen
  • Verfassungsrechtliche Grundlagen des Berufsbildungssystems und der Berufsbildungspolitik
  • Politikverflechtung: Kooperativer Föderalismus
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Bildung, Arbeit und Beruf

15. Oktober 2011 in Bildungswissenschaft

Wintersemester. Für das Wintersemester habe ich mir das Modul 1C vorgenommen, das sich mit Bildung, Arbeit und Politik beschäftigt.

Die Bearbeitung des Moduls in Moodle sieht einen gemeinsamen Diskurs in Form eines Lesekurses vor. Etwas, das ich in diesem Semester noch spannender finde als im letzten Semester. Das kann zum einen daran liegen, ich muss mich nicht auf eine Prüfung vorbereiten, sondern kann mich auf dieses Modul konzentrieren. Andererseits kann es von meiner Begeisterung herrühren, die mich bzgl. des wissenschaftlichen Diskurses ergriffen hat, seit ich in Trier an einer Tagung zum Thema Kompetenz- und Organisationsentwicklung teilgenommen habe, die mit einem Forum für Nachwuchsforscher abgeschlossen hat.

Die Studienbriefe des Moduls Bildung, Arbeit und Beruf beschäftigen sich mit verschiedenen, relevanten Themen, auf die ich im Laufe des Semesters noch zu sprechen komme. Zunächst wesentlich für den Aufbau des Lesekurses ist, die Studienbriefe überschneiden sich in ihren Themen, beleuchten diese aber aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln.

Wir beginnen das Semester nun nicht, wie man meinen könnte, mit dem ersten Studienbrief, sondern mit den Querschnittsthemen. Durch diese Arbeitsweise mag zwar zunächst etwas Verwirrung aufkommen, doch dient sie gut dazu, die Augen zu öffnen, für die unterschiedlichen Blickwinkel.

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liberale Bildungspolitik

2. Juni 2011 in Bildungswissenschaft, Gedanken

Im Studienbrief lesen wir: “Im Gegensatz zu den Konservativen, deren Haltung in Bildungsfragen traditionell bestimmt wurde vom Motiv ständischer Bildungsbegrenzung, sah das liberale Bürgertum in der Anhebung des Bildungsniveaus der Unterschichten schon seit längerem ein probates Mittel, um ein Ausbrechen der unterbürgerlichen Massen aus dem System der bürgerlichen Sozialordnung zu verhindern.”

Wo steht die FDP heute? Sind die Grünen womöglich heute die Partei des Liberalismus?

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Gymnasium für die Elite? Was sagt Humboldt dazu?

22. Mai 2011 in Allgemein

Am Wochenende bin ich unter anderem mit der Überzeugung konfrontiert worden, Wilhelm von Humboldt habe das Gymnasium als Schule für die Elite konzipiert bzw. die breite Masse der Bevölkerung von der gymnasialen Bildung fernhalten wollen.

Im Königsberger Schulplan schreibt Humboldt hierzu:
“Wie vielerlei Arten von Schulen soll es geben?
Wie viele von jeder Art? und welche?
Man ist sowohl in dem Möllerschen, als Hoffmannschen Plane, die beide viele zweckmäßige Vorschläge enthalten, davon ausgegangen, daß es, außer den Elementar- und gelehrten Schulen, noch Mittelschulen geben solle.
Diese Frage ist daher zuerst zu erörtern.
Ich bin dagegen.
Mittelschulen sollen entweder den Übergang von den Elementar- zu den gelehrten Schulen ausmachen, so daß die letzteren gar keine sogenannten Bürgerklassen mehr haben; oder als eine eigne Art der Schulen für diejenigen bestimmt seyn, welche auf eigentlich wissenschaftliche Bildung und besonders auf Universitäts Studium Verzicht thun, oder endlich beide Zwecke zugleich zu erfüllen.
Die Trennung der Bürgerklassen von den gelehrten in zwei verschiedenen Anstalten stört offenbar die so nothwendige Einheit des Unterrichts, der in der Wahl der Lehrgegenstände, in der Methode und der Behandlung der Schüler von dem Augenblick an, wo das Kind die ersten Elemente gefaßt hat, bis zu der Zeit wo derSchulunterricht aufhört, in einem so ununterbrochnen Zusammenhange stehen muß, daß Klasse auf Klasse und halbes Jahr auf halbes Jahr berechnet sey. Die Mittelschulen bei dieser Anordnung könnten, indem sie nach vollendetem Elementarunterricht anfiengen, und bei dem Beginnen des höheren gelehrten aufhören sollten, schlechterdings nur ein Stück des Unterrichts, und zwar ein, wenigstens in Absicht der Gränzen nach oben, willkürlich abgeschnittenes behandeln. Es liegt nun aber in der Natur der Sache, daß eine Anstalt, die ganz dasselbe mit einer andern, dies aber nur bis zu einem gewissen Punkte treiben soll, also so daß sie ihr Complement immer ganz außer sich sieht, auch innerhalb des bestimmten Punktes schlecht werde.
Es giebt philosophisch genommen, nur drei Stadien des Unterrichts:
Elementarunterricht
Schulunterricht
Universitätsunterricht.”

Wenn wir hiermit Humboldt selbst zuhören, vermag ich nicht zu erkennen, das Humboldt das Gymnasium als elitäre Schule haben wollte, noch dass sich eine Selektion am Ende der Elementarschule mit Humboldt rechtfertigen lässt.

Humboldt beschreibt weiter die drei Arten von Unterricht und fährt dann fort:
“So wie es nun bloß diese drei Stadien des Unterrichts giebt, jedes derselben aber unzertrennt ein Ganzes macht, so kann es auch nur drei Gattungen a u f e i n a n d e r f o l g e n d e r Anstalten geben, und ihre Gränzen müssen mit den Gränzen dieser Stadien zusammenfallen, nicht dieselben in der Mitte zerschneiden.
Auch ist die Idee zur Absonderung wohl nur daher entstanden, daß man sich unter Mittelschulen eine eigne Gattung von Schulen, die auf andre Kentnisse, als die gelehrten Rücksicht nehmen, gedacht und nun besorgt hat, die gelehrten durch Verbindung beider zu verwickelt zu machen. Allein auch in dieser zweiten Absicht, daß die Mittelschulen für diejenigen, die auf höheren Unterricht Verzicht leisten, bestimmt seyn sollen, bestreite ich dieselben.”

Humboldt spricht sich also sehr klar gegen eine Trennung aus. Diejenigen, die nun noch meinen, dann habe Humboldt eben für das niedere Volk ausschließlich die Elementarschule vorgesehen und die weiterführende Schule lediglich für die Kinder der Eliten, sei noch der folgende Satz empfohlen, aus dem sehr klar hervorgeht, dass Humboldt sehr wohl von einer weiteren Schulbildung aller ausgegangen ist:
“Da, um dies nur vorläufig zu bemerken, die Bestimmung eines Kindes oft sehr lange unentschieden bleibt, so bringen sie den Nachtheil hervor, daß leicht Verwechslungen vorgehen, der künftige Gelehrte zu lange in Mittelschulen, der künftige Handwerker zu lange in gelehrten verweilt, und daraus Verbildungen entstehen.”

Humboldt unterstützt nicht die Einbildung vieler, die erlangte Position der Eltern bestimme, ob der Nachwuchs zum Gelehrten oder zum Handwerker geboren sei. Genau diese Annahme führt aber zu einer verkehrten Selektion am Ende der Grundschulzeit. Darum ist jeder Form von Mittelschule, Realschule, Werksrealschule und Hauptschule eine Absage zu erteilen.

(politisch: Die FDP als Partei des Liberalismus, aber auch die SPD, die Grünen und die Linken sollten sich in diesem Punkt einig sein. Warum unter diesen gerade die FDP sich für Besitzstandswahrung und “Erbsünde” ausspricht ist überhaupt nicht nachvollziehbar, es sei denn sie habe sich vom Liberalismus verabschiedet.)

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Auf die nächsten sieben Jahre

2. Mai 2011 in Linux, Notebook, ThinkPad

Sieben Jahre habe ich mein HP compaq NX7010 nun schon und es läuft. Keine abgebrochenen Tasten, kein plötzliches Ausschalten wegen kalter Lötstellen oder sonstig altersschwacher Technik. Es läuft, nur es läuft, im Vergleich zu heute üblichem langsam.

Die 2,9kg schwere, mobile Rechenmaschine läuft mit 1.4 GHz in Intel Pentium M Form auf einem Bus von 400 MHz, mit Intel Chipsatz 855PM und zeigt mir zuverlässig seine Ausgaben über einen ATI Mobility Radeon 9200 mit AGP 4x auf einem WXGA TFT-Display mit 15.4″ im 16:10 Format an.

Dennoch habe ich mich für leichter, schneller, neuer und mobiler entschieden. Das es zudem ein Tablet-PC sein sollte, steht fest, seit ich vor zwei Jahren an der Fachhochschule Wilhelmshaven ein Semester Wirtschaftsinformatik studiert habe. Dort wurden anstelle von Overheadprojektoren Tablet-PCs verwendet. Kurz, ich habe das eben erst erschienene ThinkPad x220t von Lenovo bestellt. In dieser Woche sollte die Lieferung erfolgen.

Gegenüber dem bisherigen Notebook sieht die Ausstattung nun wie folgt aus:
- 1.76kg (bei einem Akku mit vier Zellen, da der mitgelieferte Akku sechs Zellen hat, steht das genaue Gewicht noch aus. Dennoch rechne ich mit etwa 1kg weniger als bisher.)
- 2.5GHz Prozessor mit zwei Kernen (i5-2520M)
- Intel HD Graphik, die auf einem 12.5″ IPS-Display im 16:9 Format mit Multitouch Funktionen erstrahlen
- digitales Stereomikrophon und 720p HD Kamera (richtig, das hat das nx nicht.)

Das x220t wird mit Microsoft Windows 7 Pro 64Bit ausgeliefert. Hm, schön und gut. Wenn’s schonmal drauf ist, brauch ich das ja nicht entfernen. Aber wer mich kennt, weiß, das ich lieber mit GNU/Linux arbeite. Also, nehm ich die bereits gebrannte CD mit dem neuen Ubuntu 10.04, das am letzen Freitag freigegeben worden ist, und … Der Tablet-PC hat kein CD-Laufwerk und ein externes habe ich mir nicht mitbestellt. Ein Problem? Eher eine Herausforderung, die ich gestern bereits gelöst habe. :)

Heutige Rechner kann man fast ausnahmslos über das Netzwerk booten, d. h. sie laden sich das Betriebssystem zum starten von einem Server, kommen daher auch ohne Festplatte und ohne CD aus. Konkret läuft der Vorgang so ab:
beim Einschalten F12 drücken, um die auszuwählen, von welchem Laufwerk gebootet werden soll,
die Netzwerkkarte auswählen.
Nun ruft die Karte ins Netzwerk, nach einem DHCP Server, der das Bootp(rotokoll) beherrscht.
Der DHCP antwortet mit der IP-Adresse, für den Rufenden, und teilt ihm gleichzeitig mit, von welchem tftp (tiny file transfer protocol) Server der Client welche Datei anfragen soll.
Mit dieser Information fordert der Client nun die angegebene Datei vom tftp Server.
Diese Datei muss dann das enthalten, was sonst auf der CD wäre: ein gültiges Betriebssystem, mit weiterer Software.

Im vorliegenden Fall genügt uns quasi das, was auf einer CD für die Installation über das Netzwerk vorhanden ist.

Wie ein Preboot eXecution Environment (PXE) Server installiert werden kann, könnt Ihr u. a. u. http://wiki.ubuntuusers.de/PXE-Boot nachlesen.

weiteres zum x220t folgt

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Elementarschule

2. Mai 2011 in Zitate

“Das Papageyenthum in den Schulen muß aufhören; die Menschenkinder müssen das Wenige, das sie lernen, recht lernen; was sie bemerken, anschauen; was sie denken, richtig aussprechen und bey den Worten, die sie aussprechen, genau das denken lernen, was dadurch bezeichnet wird; sie müssen beweisen, was sie behaupten, und schweigen von dem, was sie nicht beweisen können. ” C. A. Zeller: Die Grundlage einer bessern Zukunft, 1808, S. 12

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Humboldt’s Bildungstheorie

25. April 2011 in Gedanken

20110425-153738.jpgUmfeld
- Zeit:
frz. Revolution, Rousseau, Emile, mit dem Humboldt aufgewachsen ist, Goethe, Schiller, Humanismus in D, Preußen’s Armee von Napoleon’s Truppen überrannt, da der Typus Homo Untertanus dem Typus des freidenkenden Individuums unterlegen war, Findung eines neuen Selbstbewusstseins der Preußen, erster Verlust der Bedeutung dessen, was ein Mensch zu sein scheint und Zunahme der Bedeutung dessen, was ein Mensch gelernt hat.

Aus der Erkenntnis, dass die Wissenschaften sich nicht darum kümmern, wie sie auf den Menschen einwirken und bestenfalls einzelne Wissenschaftler bemerken, dass sich mit den Ergebnissen ihrer Forschung die Menschheit verändert, reift in Humboldt die Erkenntnis, dass eine neue Wissenschaft benötigt wird, die sich mit der Entwicklung des Menschen und damit mit Bildung beschäftigt. Er nimmt sich als Aufgabe vor, diese Wissenschaft zu definieren, damit in dieser dann von anderen geforscht werden kann. Er nimmt also nicht für sich in Anspruch, diese Wissenschaft selbständig und abschließend zu ergründen, hält sich aber für prädestiniert zur Begründung dieser Wissenschaft, da er besonders in der Lage sei, Zusammenhänge zu erkennen, wo gemeinhin keine angenommen werden.

Als weiterführende Frage stellt sich mir der Zusammenhang von der mit Humboldt’s Bildungstheorie angedachten Wissenschaft der Bildung des Menschen und unserer heutigen Bildungswissenschaft.

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Humboldt heute – Ein Versuch

20. April 2011 in Bildungswissenschaft, Gedanken, Studienorganisation

Der Versuch bezieht sich darauf, einen aktuellen Bezug zu Wilhelm von Humboldt zu finden.

Gestern hat mich die Tatsache, dass sich eine Kommilitonin derzeit in Hagen aufhält und dies auf Twitter berichtet hat, daran erinnert, meine Professorin wegen der Zulassungsprüfung anzurufen. Gesagt, getan und Termin erhalten.

Jetzt heißt es mich zwischen von Humboldt und Dewey entscheiden.

John Dewey, dessen Interaktionspädagogik in der heutigen Zeit auch in Deutschland allerorts einen Bezug aufzuweisen scheint.

Wilhelm von Humboldt, dessen Bildungstheorie in der Zeit von Bologna altbacken und ohne Bezug zu sein scheint. Altbacken, wie selbst ein ehemals führender Landespolitiker der CDU festgestellt hat: “Humboldt ist tot.” Derselbe Politiker hat aber im Wahlkampfjahr 2010 getönt, eine gemeinsame Schulbildung würde die Gesellschaft entsolidarisieren.

Der Versuch bezieht sich darauf, ob ich binnen 24 Stunden herausfinde, wie aktuell Humboldt wirklich ist.

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Shortlink Service für biwis?

15. April 2011 in nützliche Werkzeuge

Eben habe ich den Shortlink Service für Biwis eröffnet. shareLink als Link in die Lesezeichenleiste ziehen, am besten nach links. Dann die Beschreibung löschen – fertig. Wenn Ihr mal wieder eine Seite sharen wollt, klickt Ihr einfach auf dieses Lesezeichen und wählt den Nachrichtendienst Eurer Wahl aus.

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Zugangsprüfung für Akademiestudierende

12. April 2011 in Bildungswissenschaft, Studienorganisation

An der FernUniversität in Hagen, der einzigen staatlichen FernUniversität in Deutschland, kann jeder sein Studium, auch ohne Hochschulzugangsberechtigung, beginnen. Ohne Zugangsberechtigung bedeutet, der an weiterer Bildung interessierte belegt üblicherweise, und so auch im Fall von Bildungswissenschaft (B.A.), die ersten zwei Module seines Wunschstudiums und schreibt die Klausuren mit. Besteht im Anschluss kein weiteres Interesse, geht man wieder oder sucht sich die nächsten Module eines anderen Studiengangs heraus. Wird das Studium wie bisher fortgesetzt, so fehlt für die Teilnahme an weiteren Klausuren die Berechtigung, was nichts an der Teilnahme der Module ändert. Um das Studium mit Berechtigung zur Teilnahme an den Klausuren und der Absicht den Bachelor zu erlangen fortzuführen, kann nach dem Bestehen der zwei Klausuren eine Zugangsprüfung angemeldet werden, die mündlich in Hagen stattfindet. An diesem Punkt bin ich nun angekommen. Die ersten zwei Klausuren habe ich geschrieben und nun, sowie das Ergebnis der Klausur in 1B eingetroffen ist, darf ich mich zur mündlichen Zugangsprüfung für Akademiestudierende anmelden. Die erste Entscheidung die hierbei zu treffen ist, ist ob ich ein Thesenpapier in 1B Bildung und Gesellschaft oder eine Gliederung und ein Literaturverzeichnis in 1A Einführung in die Bildungswissenschaftals Grundlage meines Prüfungsgespräches mache. Während in 1B mit den Inhalten des Moduls der Rahmen für mögliche Thesen weit gefasst ist, sind für 1A zehn Themenbereiche vorgegebenen, unter denen einer zu wählen ist. Dieser ist unter Angabe von Primär- und Sekundärliteratur im Literaturverzeichnis und mit einer Gliederung unter Bezug auf aktuelle Beispiele bzw. bezugnehmend auf die heutige Zeit zur präsentieren und in einem Kurzvortrag zu referieren. Themen in 1A können sein:

  • Platons Höhlengleichnis und seine Bedeutung für die Mediengesellschaft
  • Pestalozzis Pädagogik
  • Rousseaus Begriff von Erziehung
  • Kants Bildungsphilosophie
  • Humboldts Bildungsverständnis
  • Dilthey, Gadamer und die Hermeneutik
  • Klafkis Kategoriale Bildung
  • Aspekte der empirisch-analytisch orientierten Bildungswissenschaft
  • Habermas und die Theorie des kommunikativen Handelns
  • George Herbert Mead sowie
  • Deweys Interaktionspädagogik

Zwar läuft diese Regelung der Zugangsprüfung aus und kann nur noch von jenen in Anspruch genommen werden, die vor dem Wintersemester 10/11 ihr Akademiestudium aufgenommen haben, da diese Regelung für mich aber noch zutrifft, werde ich hier über dieses Verfahren berichten.